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Rock- und Metal-News: Szenengeflüster


30.07.2010 - Shadow Gallery zum ersten Mal auf Europa Tour!

Das ist die gute Nachricht. Doch leider klammern die U.S. Prog - Götter Deutschland wieder mal aus.
Die Dates:
02.10.2010 Baarlo / The Netherlands – ProgPower Europe Festival
06.10.2010 Milano / Italy – Alcatraz
08.10.2010 Thessaloniki / Greece – 8Ball
09.10.2010 Larissa / Greece – Stage Club
10.10.2010 Athens / Greece – Kyttaro
17.10.2010 Vosselaar / Belgium – Biebob
(maddin)

29.07.2010 - Kiske/Sommerville-Album im September


Könnte spannend werden: Das gemeinsame Projekt vom Ex-Helloween-Frontmann Michael Kiske und der amerikanischen Sängerin Amanda Sommerville wird am 24. September erscheinen. Sicher kein schlechtes Vorzeichen, dass ein Großteil der Nummern von Matt Sinner und Magnus Karlsson geschrieben wurden. (Eric)

29.07.2010 - Gratis-Sampler noch bis Ende Juli


Nur noch bis Ende des Monats ist der Sampler "A Fistful Of Metal" von AFM Records kostenlos bei Amazon erhältlich.

Die Scheibe bietet einen Querschnitt der Bands des Labels und bietet für lau die Möglichkeit, die ein oder andere bislang unbekannte Perle für sich zu entdecken. Hier geht's zum kostenlosen Download. (Eirc)

29.07.2010 - Best-Of von At Vance

Nach acht Studioalben ist es an der Zeit, dass At Vance ein Best-Of auf den Markt bringen. "Decade" wird standesgemäß ein Doppel-Album, das neben den besten Studio-Songs etliche Raritäten, Bonus-Tracks und Coverversionen enthalten wird. Die Tracklist sieht folgendermaßen aus: (mehr) (Eric)

29.07.2010 - Elvenking: Neues Album im Spätsommer

Die italienischen Power-Metaller Elvenking haben die Aufnahmen an ihrem neuen Longplayer abgeschlossen. "Red Silent Tides" wird im Spätsommer mit folgender Tracklist erscheinen: (mehr) (Eric)

29.07.2010 - The Absence posten neuen Song


Das dritte Album der Florida Melodic-Thrasher soll am 14. September das Licht der Welt erblicken.
„Enemy Unbound“ wird mit folgenden Songs auftrumpfen:

01. Vertigo
02. Erased
03. Deepest Wound
04. Maelstrom
05. Enemy Unbound
06. Solace
07. The Bridge
08. Wartorn
09. Hidden In White
10. Vengeance And Victory
11. Triumph

Auf der MySpace-Seite der Band findet Ihr den Titeltrack im Stream. (MR.MELKOR)

29.07.2010 - Discipline liegen vorerst auf Eis

Discipline haben sich vorerst aufgelöst. Sänger Joost De Graf steht unter Verdacht, seine Frau ermordet zu haben.
„Vor ein paar Tagen ist die Wohnung des DISCIPLINE Sängers Joost De Graf im niederländischen Veldhoven ausgebrannt. Seine Frau konnte nur noch tot geborgen werden, während er nur leichte Verletzungen von sich trug.“
Die Todesursache sei aber nicht der Brand gewesen. Der Tod soll „bereits zuvor durch Schläge auf den Kopf“ eingetreten sein.
Joost hat wohl bereits ein Teilgeständnis abgelegt.
Wir halten Euch auf dem Laufenden.

Quelle: Rock Hard Magazin und http://www.stormbringer.at/
(MR.MELKOR)

28.07.2010 - Avenged Sevenfold: Live-Show als Stream


Avenged Sevenfold, deren neues Album "Nightmare" am 27. August in die Läden wandern, werden das erste Mal in ihrer Bandgeschichte ein komplettes Konzert live streamen. Samstag Nacht um 1 Uhr ist es soweit, livehaftig bewundern könnt ihr die Kapelle dann hier. (Eric)

28.07.2010 - James LaBrie enthüllt Cover-Artwork


"Static Impulse", das neue Solo-Album des Dream Theater-Frontmanns James LaBrie, wird am 29. September in die Regale wandern. Das Cover-Artwork seht ihr oben. Stilistisch darf man angeblich auf einen Mix aus old-school-Progressive und modernem Melodic-Death-Metal gespannt sein. (Eric)

28.07.2010 - Live-Album von Fuck The Facts komplett im Stream


An dieser Stelle könnt Ihr euch das neue Live-Album, „Live In Whitby“, von Fuck The Facts komplett anhören.

Folgende Songs stehen zur Auswahl:

1. Absence And Despite
2. The Storm
3. Kelowna
4. Everyone Is Robbing The Dead
5. The Sound Of Your Smashed Head
6. La Culture Du Faux
7. The Pile Of Flesh You Carry
8. Sleepless
9. La Tete Hors De L'eau (MR.MELKOR)

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Squealer-Rocks.de CD-Review

Custard - Forces Remain

Genre: Heavy Metal

Review vom: 20.08.2008
Redakteur: maddin
Veröffentlichung: 29.08.2008
Label: Dr. Music / Rough Trade


„...wenn es besser werden soll, muss sich was ändern“, fast schon philosophisch, was Custard da im Info Blatt zum neuen Album von sich geben. Da will ich natürlich nicht hinten anstehen und drücke es mal so aus:
Die einzige Konstante bei dieser Band ist der Wechsel. So gab es in der Historie der Herner Truppe kaum zwei Scheiben hintereinander, die vom gleichen Line Up eingespielt wurden.
Der größte Umbruch erfolgte nun nach dem letzten Output „Wheels Of Time“, als gleich 3 Mitglieder ausgetauscht wurden.
Diese stetigen Umbesetzungen könnte man auch als die „Suche nach der perfekten Besetzung“ bezeichnen, denn mit ihnen ging auch jeweils eine Qualitätssteigerung einher. So können Custard von sich behaupten, dass ihr jeweilig neues Album immer besser als der Vorgänger war. Mit dieser Tradition wird auch diesmal nicht gebrochen, allerdings sehe ich diesen schönen Brauch stark gefährdet, was den Nachfolger von „Forces Remain“ angeht, denn eine Steigerung scheint mir in Zukunft kaum noch möglich.
Also: Ziel erreicht! Die perfekte Besetzung ist ohrenkundlich gefunden, jetzt bloß nicht nachlassen!


Gut, so ein „das ist das beste Album der Band bisher“ ist natürlich schnell in die Runde geworfen und muss nicht immer die einhellige Meinung aller Fans sein. Doch bei „Forces Remain“ ist der Fall dermaßen klar, dass es hier sicherlich keine Diskussionen geben wird. Ohne die Qualität der anderen Alben in irgend einer Form schmälern zu wollen: Der aktuelle Output katapultiert die Band in eine höhere Liga.
Nun hat der Erfolg ja stets mehrere Väter und die heissen im Falle „Forces Remain“:
Stilistische Vielfältigkeit, intelligentes Songwriting, eine knallende Produktion, die fast schon Tommy Hansen Niveau erreicht und natürlich Musiker, die es verstehen, all die Ideen auch adäquat umzusetzen.
Dennoch dürften viele Anhänger der Kapelle beim ersten Durchlauf einen kleinen Kulturschock erleiden und sich so manches Mal fragend am Kopf kratzen: „Wie, das sind Custard?“

Der Opener „The Dragonslayer“ setzt zunächst die gewohnte Marschroute des letzten Albums fort und bietet flotten Double Bass Melodic Metal a la Stratovarius oder Helloween.
Und obwohl es sich eigentlich um eine recht stereotype Nummer handelt, wird bereits hier deutlich, was dieses Album so unwiderstehlich macht. Es ist die Liebe zum Detail. Da wird kein Stück einfach nach „Schema F“ runtergezockt, ständig gibt es kleine Gimmicks, die teilweise erst beim dritten oder vierten Durchlauf auffallen. Hier und da mal ein dezent eingestreuter Chor oder (wie hier) ein „verstecktes“ Gitarren - Solo im Refrain.
Guter Song hin oder her, wenn das komplette Album so klingen würde, dann aber: GÄÄÄHN!

Womit wir bei der von mir gepriesenen Vielfältigkeit wären. Man könnte „The Dragonslayer“ schon fast als Tribut an alte „Tralala Metal“ Zeiten sehen, denn ab nun wird es deutlich innovativer.
Da wäre als nächster Kandidat das mitreissende „Creature“, mit seinem stampfenden Groove und dem nicht zu überhörenden Priest - Flair. JAAA! So kann's weitergehen.
Tut es auch, denn „Heaven Strikes“ ist zwar schnell und melodiös, aber meilenweit von „Kindergarten Metal“ entfernt. Die Harmonien besitzen etwas enorm episches und erleiden auch nach dem 10. Hören keine Abnutzungserscheinungen.
Gesondert erwähnt werden muss der Instrumental Part, mit einem Gitarren - Solo irgendwo jenseits der Erdatmosphäre und raffinierten Drum Effekten. Das ist zwar eigentlich bei jedem Track so, aber ich wollte es mal gesagt haben.

Mein persönlicher Favorit folgt an Position Numero 5 und heisst „Poke The Flames“. Eine mächtige Midtempo - Dampfwalze mit einer Melodie zum Sterben. Hier wird auch schön deutlich, welchen Glücksgriff die Band mit dem neuen Sänger Olli getätigt hat. Der vollbärtige Kampfbolzen hat die komplette Bandbreite von rau bis extrem hoch drauf. Eine leckere Melange aus Rob Halford und Christian Rivel.
Das getragene Intro „Enter The World“ leitet „Warcraft“ ein, das sich entweder zur Hymne der Fans oder zum meistgehassten Song der Band entwickelt.
Der Grund für die mutmaßliche Polarisierung des schnellen, ziemlich harten Tracks mit erneuter Judas Priest Schlagseite dürfte der Refrain sein. Hier brüllt man entweder laut mit oder wendet sich genervt ab. Ich brülle mit - aber ich bin ja auch Axxis Fan.....

Etwa ganz Großes ist der Band mit „Kind Of Peace“ gelungen. Eine gut 7 -minütige epische Ballade, die mühelos Queensryche Level erreicht und auch deren leicht progressive Schlagseite besitzt. Chapeau, meine Herren!
Zu meinem Favoriten No. 2 habe ich das das coole „Angel Of Sorrow“ auserkoren. Den „im Gleichschritt Marsch!!“ - Rhythmus zu Beginn hätten selbst die Kriegs - Metaller von Sabaton nicht besser hinbekommen. Umso überraschender, dass sich hieraus eine Nummer entwickelt, die durchaus einen Vergleich mit moderaten Sachen wie Axel Rudi Pell, PC 69 oder Sinner zulässt.
Sehr schön auch, wie Strophe und Chorus quasi übergangslos zusammenschmelzen. Fein, fein.

Einen leichten Knick nach unten machen dann jedoch die beiden folgenden Songs. „Final Stand“ ist zwar immer noch mehr als guter Durchschnitt, das Gitarren -Thema ist toll, doch irgendwie kann diese Maiden meets Avantasia Komposition nicht mit den vorherigen Glanztaten mithalten. Auch das vielschichtige „For The Cross“ reisst mich nicht mit der Energie aus dem Sitz, wie es der Rest getan hat. Der Mix aus Speed Metal und einem hymnischen Chorus wirkt etwas zu konstruiert. Vielleicht haben Custard die Messlatte aber bis hierhin einfach zu hoch angelegt, bzw. ein unglückliches Händchen bei der Dramaturgie gehabt, die beiden Stücke hintereinander zu platzieren.

Fast ganz am Schluss erwartet uns dann ein alter Bekannter, der legendäre „God Of Storm“.
Der Titelsong der EP von 1998 kommt - natürlich – wesentlich energischer und einfach besser rüber als anno dazumal. Durch das dezent veränderte Arrangement fügt sich der Oldie sogar (fast) nahtlos in den Gesamtkontext ein.
Ein kleiner Geniestreich lässt die CD dann standesgemäß ausklingen:
Der Titelsong ist nämlich kein Lied im herkömmlichen Sinne, sondern ein 2 – minütiges Outro, lediglich von Gesang und Klavier getragen. Ein bravouröses Gänsehaut – Finale.

Fazit: Mensch, das war doch schon in der Einleitung!

Tracklist:
1.Ancient Views (Intro)
2.The Dragonslayer
3.Creature
4.Heaven Strikes
5.Poke The Flames
6.Enter the World
7.Warcraft
8.Kind Of Peace
9.Angel Of Sorrow
10.Final Stand
11.For the Cross
12.God Of Storm
13.Forces Remain (Outro)

Line Up:
Olli – Vocals
Robert – Guitar
Oscar -Guitar
Magga – Bass
Chris - Drums



DISCOGRAPHY:

1997 - Signa Inferre
1998 - God of Storm
1999 - Kingdoms of your Life
2000 - For my King
2005 - Wheels of time
2008 - Forces Remain

SQUEALER-ROCKS Links:

Custard - Wheels Of Time (CD-Review)
Custard - Forces Remain (CD-Review)

Sabaton und Custard - Stuttgart, Die Röhre (Live-Review)
Stormrider, Custard - Herne, Haus der Jugend (Live-Review)
Thunder Rider, Vortex, Custard, The Claymore - Datteln, RUZ (Live-Review)
Custard - Forces Remain - 10.10.2008, Helvete, Oberhausen (Live-Review)
Chris Klapper von Custard (Interview)
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TOURDATEN:

Aktuell keine Tourdaten vorhanden.

SONSTIGES:

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