Squealer-Rocks.de CD-Review
Hardbone - Bone Hard

Genre: Hard Rock
Review vom: 23.07.2014
Redakteur: Siggi
Veröffentlichung: 27.06.2014
Label: Rude Records



Na endlich Jungs, das wurde aber auch Zeit! Schon wieder zwei Jahre!;-) Hardbone haben wieder zugeschlagen, nach zwei bereits veröffentlichten Alben ist seit einem Monat der dritte Hammer am Start, und das mit Vollgas. Wer bereit ist für den guten alten Kick-Arse-Rock'n'Roll, kann schon mal vorglühen.

Richtig, was den Stil betrifft, braucht man nicht lange um den heißen Brei herumzureden, die AC/DC- und Rose-Tattoo-Injektionn ist nun mal unüberhörbar, und das nicht nur aufgrund Tims Reibeisenstimme. Geile Gitarrenriffs, hämmernde Drums, yes!!!!
Auch andere Bands haben übrigens ihre Fingerabdrücke hinterlassen, aber wen stört das schon, wenn man die Anlage bis zum Anschlag aufgedreht und mit hochgestreckten Armen seinen Kopf in rythmische Auf-und-Ab-Bewegungen versetzt! Dreckig und rotzig knallen uns die Jungs von der Waterkant ihre Riffs vor den Latz, jawoll, auch im hohen Norden wird mächtig abgerockt! Die Hamburger wissen, wie mans macht!

Gleich die beiden ersten Songs gehen in die Vollen, handfester Rock'n'Roll, der tempomäßig schon mit Airbourne mithalten kann. „Sound Of The City“ fährt etwas zurück, erinnert mich besonders in den Strophen direkt ein bisschen an „Desert Moon“ von US-Rockern Great White. Auf jeden Fall total geil, geht ins Blut. „All Night Long“ hält dagegen einem Vergleich mit Kiss stand.

Nach dem absoluten Kracher braucht man nicht lange zu suchen, ein Blick auf die Trackliste genügt: „Neckbreaker“. Noch Fragen? Ich möchte den Kuttenträger sehen, der bei dieser Nummer noch sein Bier in der Hand halten kann. Und weils so schön war, wird bei „Fire“ fast der gleiche Riff nochmal wiederholt, aber was solls? Da man ja eh gerade beim Mähneschütteln ist … Auf jeden Fall hört die Scheibe genauso tempogeladen auf wie sie angefangen hat, ein krönender Abschluss also.

„Bone Hard“ kann von jedem Freund der Australienfraktion bedenkenlos gekauft werden. Egal ob Highspeed oder eher Traktorgeschwingkeit wie beim bluesig angehauchten „A Girl Like You“, diese Songs sind nicht als Gute-Nacht-Musik geeignet. Wer also gegen Ende der nächsten Party seine Gäste langsam verabschieden möchte, sollte lieber was anderes aussuchen. Mit dieser Scheibe wird er sie jedenfalls nicht los! (Mir fielen da so einige Alternativen ein, aber das gehört nicht in dieses Review …)

Haben sie kürzlich noch Spanien gerockt, sind sie jetzt gerade wieder auf Tour in heimischen Gefilden. Bis sie nach Berlin kommen, muss ich leider noch bis Dezember warten, aber zusammen mit Blackbird geht dann mit Sicherheit die Post ab. Wir sehen uns! (Aber wenn der Nackenbrecher nicht auf der Setlist steht, verlange ich mein Geld zurück!)

Fazit: Machts wie der Typ auf dem Cover … einfach zugreifen!

Spielzeit: 45:33

Line Up
Tim Dammann – Gesang
Sebastian Kranke – Gitarre
Caine Grandt – Drums
Tommy Lindemann – Gitarre
Wolfgang Pohl – Bass

Tracklist
1. Take It Off
2. Bad Boy
3. Sound Of The City
4. Move On
5. One Last Shot
6. A Girl Like You
7. All Night Long
8. Take You Down Tonight
9. Neckbreaker
10. Fire

DISCOGRAPHY:

2010 - Dirty 'n' Young
2012 - This Is Rock 'N' Roll
2014 - Bone Hard

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Hardbone - Bone Hard (CD-Review)

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